Geschichte der Gaststätte Havelbaude

Havelbaude wie alles begann…

Am 21. Juni 1925 eröffnete der Bootsbauer Albert Beyer mit seiner Frau Friedel das Wirtshaus Havelbaude mit Blick auf die Havel. In den 30er Jahren, bevölkerten bis zu zweitausend Ausflugsgäste die beliebte Terrasse, um sich von Fiedels Kochkünsten verwöhnen zu lassen und die idyllische Lage in der Natur zu genießen.

In einer Bootswerkstatt wurden urige Holzboote gebaut, repariert und gepflegt. Seither lief das Geschäft als Familienbetrieb. In den Folgejahren kamen Werftbetrieb, Steganlagen sowie der Ausbau des Gaststättenbereiches dazu.

Neben dem Ausflugslokal führte die Familie Beyer auch einen Verleih für Sportboote, eine Bootswerft und eine Fährverbindung über die Havel.
Bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges, wurde die Gaststätte stetig erweitert. Leider ließen die Jahre des Krieges und der DDR die Gastwirtschaft und den Bootsbaubetrieb weitestgehend einschlafen. Es dauerte bis zur Wende, als die Havelbaude 1991 wieder zum Leben erweckt wurde.

Havelbaude - Geschichte

Als Tochter und Enkelin von Albert&Friedel nahmen nun Ruth Knoop mit Maria Hofer (geb. Knoop) den Betrieb wieder auf. Auch die Bootswerft bekam in dieser spannenden Zeit neuen Wind.
Die Urenkel Albert Beyers Alexander und Oliver Lorentz, Marcel Hofer und Andreas Hahn erbauten mit vollem Tatendrang und viel Liebe zum Detail die Neuerstellungen sämtlicher Steg- und Verbauanlagen im Hafenbereich sowie die Fertigstellung einer modernen Bootswerfthalle.

2001 folgte der nächste Generationswechsel, Urenkel Marcel Hofer übernahm das Restaurant. Dieser einmalige Ort im wunderschönen „Speckgürtel“ von Berlin, hat sich zu einem modernen Gastronomiebetrieb, mit überregional bekannten Events und als Anlaufstelle für Feste aller Art, entwickelt.

Ob für sonntäglichen Brunch, Hochzeiten, Firmen- und Weihnachtsfeiern, Konzerte oder Ausklang des Tages mit kühlem Bier im Liegestuhl, ist die Havelbaude ein beliebter Anlaufpunkt.